Seminar

Bioindikatoren in der Landschaft  -                                Brutvogelmonitoring als Frühwarnsystem zur Sicherung der Umweltqualität (3. März 2018)


Seminar in Zusammenarbeit mit der Umweltakademie Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)

Foto: NABU / J. Kube
Foto: NABU / J. Kube

Heimische Brutvogelarten spielen als Bioindikatoren eine wichtige Rolle in der landschaftsökologischen Bewertung von Umweltveränderungen zum Beispiel durch den Klimawandel. Jedes Jahr werden deshalb bundesweit die Brutvogelbestände kartiert. Ziel ist es, den Bestand möglichst flächendeckend und vergleichbar zu ermitteln. Mit den Ergebnissen dieser Bestands-daten wird daran gearbeitet, den Vorgaben der UN-Biodiversitätskonvention sowie des Bundes- und Landesnaturschutzgesetzes und anderer Bestimmungen näher zu kommen.

Dabei sind ehrenamtliche Helfer unersetzlich für die Umweltvorsorge, das Landschaftsmanagement und den praktischen Artenschutz. Mit ihrer Arbeit und ihrem Fachwissen tragen sie dazu bei, die vielfältige Kulturlandschaft, eine (er-)lebenswerte Heimat und nicht zuletzt die Biodiversität zu erhalten.

 

Ziel des Seminars ist es, Neueinsteigern genaue Kenntnisse über die Methode der Freilandarbeiten und deren Auswertung zu vermitteln.
Das Angebot wendet sich an Personen mit gefestigten feldornithologischen Kenntnissen.

 

Schwerpunkte:

 

  •      Einführung und Hintergrund zum Brutvogelmonitoring in Baden-Württemberg und Deutschland
  •      Lage und Verteilung der Probeflächen im Land
  • ·   Auswertung und Interpretation der Kartierungsergebnisse.

 

 

 

Programm

Samstag, 3. März 2018

 

 

10.00 Uhr       Begrüßung und Einführung
Ingrid Stützle, NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen

 

Hintergründe, Ziele und Methoden des Brutvogelmonitorings zur Sicherung der Umweltqualität

 10.20 Uhr       Einführung in das Brutvogelmonitoring
Hintergründe, Ziele und Verteilung der Probeflächen im Land

11.00 Uhr       Praktische Umsetzung des Brutvogelmonitorings
Anforderungen, Methode und Standards sowie konkrete Anwendung

12.30 Uhr       Mittagspause (Imbiss im NABU-Vogelschutzzentrum)

 

Rolle des Brutvogelmonitorings als Frühwarnsystem für Umweltveränderungen

 13.30 Uhr       Auswertung und Interpretation der Kartierungsergebnisse
Anforderungen und praxisnahe Hilfestellungen mit Hinweisen zur Verwendung und
Verarbeitung der gesammelten Daten

 15.45 Uhr       Abschlussdiskussion und Ergebnisse

 16.00 Uhr       Ende der Veranstaltung

 

Tagesreferentin:
Ingrid Stützle, Koordinatorin Monitoring häufiger Brutvögel in Baden-Württemberg

 

Veranstaltungsort:
NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen: Ziegelhütte 21, 72116 Mössingen

 

Anmeldung :
Bitte bis spätestens 16. Februar 2018 (Seminar Nr. 10 HA) beim
NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen (max. 20 Teilnehmer)