
Verletzter oder geschwächter Vogel
Ein Vogel wirkt verletzt, krank oder hilflos?
So handeln Sie richtig:
Wichtig zu wissen:
Wenn keine Auffang- oder Pflegestation erreichbar ist und eine tierärztliche Versorgung nötig wird, können Sie sich an eine tierärztliche Praxis oder einen tierärztlichen Notdienst wenden. Die
Behandlungskosten müssen jedoch von Ihnen selbst getragen werden. Eine Erstattung oder Kostenübernahme durch uns ist nicht möglich.

Nackte oder kaum befiederte Jungvögel
Setzen Sie sie zurück ins Nest, wenn dieses auffindbar und erreichbar ist.
Kehren die Eltern zurück und füttern weiter, war Ihre Hilfe optimal.
Kommen die Altvögel auch nach längerer Zeit nicht zurück oder ist das Nest nicht erreichbar, sollte der Jungvogel sofort gewärmt und in eine Auffangstation gebracht werden.

Fast vollständig befiederte Jungvögel
Keine Sorge:
Vögel haben keinen ausgeprägten Geruchssinn. Menschlicher Geruch führt nicht dazu, dass Jungvögel von ihren Eltern verstoßen werden.
Bitte beachten:
Die Aufzucht von Wildvögeln gehört in fachkundige Hände. Falsche Pflege kann zu schweren Verhaltensstörungen führen. Solche Tiere sind oft nicht mehr auswilderungsfähig oder wildbahntauglich.
Verdacht auf Vogelgrippe?
Informieren Sie bitte das zuständige Kreisveterinäramt und folgen dessen Anweisungen.

Verdacht auf illegale Tötung (z. B. Gift, Falle, Abschuss)

Fund unter Stromleitung oder Windenergieanlage
Mögliches Unfallopfer.

Beringte und besenderte Vögel
In jedem Fall ist es hilfreich, wenn Sie vom Vogel am Fundort ein Foto machen und es uns per E-Mail zusenden. Fotos enthalten oft wichtige Hinweise.